Aktuelles und Downloads

Unsere Mitarbeiterinnen vor Ort Flora und Theresie haben uns aktuelle Informationen aus Mukoma von "unseren" Witwen in diesen herausfordernden Corona-Zeiten geschickt: Hier gibt es die PDF!



Liebe Paten und Freunde von Iriba Shalom International,

Shalom!

Wir grüßen Sie/Euch mit der heutigen Losung aus Psalm 147:11.“ Der Herr freut sich über alle, die ihm in Ehrfurcht begegnen und von seiner Gnade alles erwarten

Wir sind alle in der einen oder anderen Weise von der Corona Virus Pandemie betroffen. Die Reisegeschwindigkeit des Virus in aller Welt unfassbar. Jeder Mensch in Europa, Asien, Amerika, Afrika und Australien, ist ein Kandidat für Covid-19 geworden.  Unglaublich aber wahr: von den Babys im Bauch bis zu den alten Menschen sind alle körperlich und emotional betroffen.   Wir halten uns an die Regeln, um die Verbreitung der Pandemie zu verlangsamen.  Ärzte und Pflegekräfte geben alles nach ihren Kräften, um das Leben der schwer infizierten Menschen zu retten. Aber wir müssen auch unseren Blick weiten, was in den täglichen Sonderberichten und Talkshows fast gar nicht geschieht:

„Angesichts der Corona-Krise fordert der UN-Generalsekretär, alle Waffen zum Schweigen zu bringen, um die Ausbreitung des Virus zu stoppen. Sonst drohten Millionen zu sterben..“ (https://www.zdf.de/nachrichten/politik/coronavirus-guterres-waffenstillstand-weltweit-un-generalsekretaer-100.html) „Den Ärmsten der Armen droht fürchterliches Elend“

Wir sind in Trauer und im Gebet für die Menschen in besonders betroffenen Gebieten USA, , Italien, China, Spanien, Deutschland steht an 5. Stelle der Infizierten) die durch Corona Virus Familienangehöriger, Freunden, Nachbarn oder Bekannten verloren haben. Wir ermutigen Sie auf Jesus Christus mit seiner „Krone“ am Kreuz zu schauen, der sein Blut für unsere Sünden vergossen hat.  Die Krone Jesu erinnert uns auch daran, Nächstenliebe in dieser Krise zu üben: zu teilen, Stimme, Hände und Beine für die Bedürftigen zu sein. Es ist für uns eine unverdiente Gnade, wenn wir noch nicht infiziert sind.

Ich, Denise, erinnere mich an einen Besuch im Krankenhaus im Norden Ruandas, wo mir eine Überlebende des Völkermords ihre letzte Botschaft hinterlassen hat: 

Wenn Gott mich noch am Leben lässt, werde ich mehr für Ihn tun und anderen Menschen in Not diese Liebe weitergeben. Danke lieber Jesus, dass ich ein wertvoller Mensch bin. Ich werde immer an diese wertvolle Zeit denken“, sagte Annociata, die im Rollstuhl saß und dabei weinte.

Pastor Charles Karekezi, der Vorsitzende unserer Partnerorganisation  Iriba Shalom Rwanda, hat uns Aktuelles mitgeteilt über die Lage in Ruanda und besonders bei unseren Witwen und Waisen von ISHAR angesichts der Pandemie.

Gestern gab es 54 bestätigte Infektionen, vor allem Leute aus anderen Ländern. Die Regierung hat strikte Maßnahmen getroffen, alle müssen 2 Wochen lang in ihren Häusern bleiben. Überall gebe es hygienische Maßnahmen, dass man sich die Hände waschen und soziale Interaktionen reduzieren. Diese Anordnungen würden gut befolgt sogar auf der Ebenen der Dörfer wie Mukoma.

“There are very needy people among whom usual vulnerable people like our beneficiaries and those who, in the cities survive when they have small jobs with daily pay. All these suffer from shortage of food.“

Unter der Situation leiden zum einen die bedürftigen Mitglieder unserer Gemeinschaften in Kigali. In den Städten haben viele von kleinen Arbeiten mit täglicher Bezahlung und von Verkaufsständen gelebt – all das ist jetzt nicht mehr möglich. Darum leiden sie alle an einem Mangel an Nahrung.

Unsere Freunde in den Dörfern wie Mukoma und Shangi sollten eigentlich nicht so sehr wirtschaftlich betroffen sein, da sie von der Landwirtschaft leben. Aber auch dort gibt es große Probleme:

Wegen der kürzlichen Katastrophe der sintflutartigen Regenfälle war die letzte Ernte schlecht, so dass die gefährdeten Witwen an Nahrungsmangel leiden. Dazu kommt, dass sie keine Vorräte besitzen, weil sie kein Geld dafür haben. Theresie, eine Witwe sagt, sie haben Angst, dass sie nichts mehr zu essen haben, ganz zu schweigen von den eingeschränkten medizinischen Möglichkeiten. Außerdem sind einige ihrer Häuser zerstört worden.

Die Menschen sind entweder in kleinen Verwaltungseinheiten oder auf der Ebene der christlichen Gemeinden organisiert, um die zu retten, die an Nahrungsmangel leiden. Wir tun beides, indem wir Unterstützung auf der kommunalen und auf der kirchlichen Ebene gewähren. Aber jetzt merken wir, dass Bedarf viel höher ist, und dass viele individuelle Hilfe brauchen:

Wir haben 100 Leute in 30 Familien, die als Minimum zum Überleben für 10 Tage 2-3 Millionen ruandische Franks, also 2-3000 Euro brauchen (das wären nur 2-3 Euro pro Person und Tag!).

Unter ihnen sind einige Frauen, die durch den Völkermord vergewaltigt und HIV infiziert wurden. Sie könnten aufhören, ihre Medizin zu nehmen, wenn sie nichts zu essen haben. 

Wir möchten sie retten und wir tun was wir können, aber unsere Möglichkeiten in der Community  sind reduziert, darum wollen wir die Not unseren Freunden mitteilen.

Dazu kommt, dass die Nachrichten von der schreckliche Pandemie die psychische Verfassung der sowie schon emotional schwachen Personen verschlimmern, es kommt zu Attacken von Re-traumatisierung. Sie brauchen mehr Ermutigung, um sich sicher zu fühlen. Wir sind ständig dabei, sie durch unsere Sozialarbeiterin Flora zu stärken, die bei den Witwen in Mukoma lebt.

Und einige von ihnen kommen in einer begrenzten Zahl indem sie die empfohlenen Abstand halten, zu unserem Zentrum der „Oase des Friedens“ und nehmen sich Zeit, um Gott um Gnade anzuflehen. Von 15. bis 21. März  hatte die Gemeinschaft Iriba Shalom Rwanda in Mukoma eine Gebetswoche: 

Sechs Witwen kamen regelmäßig jeden Abend zum Gebet. Am 17. März war der Fastentag. Sie beteten für ihre Patenfamilien und Freunde der Arbeit in Deutschland, für das Land Ruanda und für die ganze Welt.
Sie beten im Vertrauen auf die Verheißung, die Gott dem Salomo nach seinem Gebet gab:

„Siehe, wenn ich den Himmel verschließe, dass es nicht regnet, oder die Heuschrecken das Land fressen oder eine Pest unter mein Volk kommen lasse und dann mein Volk, über das mein Name genannt ist, sich demütigt, dass sie beten und mein Angesicht suchen und sich von ihren bösen Wegen bekehren, so will ich vom Himmel her hören und ihre Sünde vergeben und ihr Land heilen.“  
       . (2. Chronik 7,13-14)

Auch uns ermutigt Pastor Charles:
„Lasst uns zusammen beten und uns auf Gottes Güte, Schutz, Versorgung und sein Eingreifen fokussieren.

Wir bitten um Ihr/Euer Gebet und um Ihre/ Eure finanzielle Unterstützung unserer Partner in Ruanda, damit sie nicht verhungern und die nötigste Hilfe erhalten.

Bitte überweist wie immer auf das Konto von Iriba Shalom International e.V. (s.u.) Selbstverständlich können dafür Spendenbescheinigungen ausgestellt werden, wenn die Adresse angegeben ist.

Diese Krise könnte für unsere Gesellschaft eine Chance werden: zur Umkehr aus der Gottvergessenheit und zu mehr Mitmenschlichkeit.  Und möge Gott uns alle behüten

Herzliche Grüße
Der Vorstand von Iriba Shalom International e.V.

Spendenkonto Iriba Shalom International e.V., IBAN : DE86 5206 0410 0000 8104 44 (Evangelische Bank) BIC: GENODEF1EK1


Liebe Mitgründer von Iriba Shalom International e. V.,
Liebe Mitglieder unseres Vereins Iriba Shalom International e. V.,
Liebe Freunde und Spender,

Heute am 25.01. 2020 feiern wir 5 Jahre nach der Geburt unseres Vereins. Wir wollen unser Jubiläum mit Euch und Freunden feiern

am Samstag, den 20. Juni (nicht am 27., wie es im Rundbrief steht!)

im Gemeindehaus der St. Theresia Kirchengemeinde,
Heinrich-Schütz-Allee 285 in Kassel

Gemeinsam mit Ihnen tragen wir die Vision und Mission des Vereins. Wir helfen ganzheitlich den traumatisierten, überlebenden Witwen und Waisen des Genozids gegen die Tutsi im Jahr 1994 in Ruanda, um innere Heilung, neue Hoffnung zum Leben und neue Würde zu bekommen.

Der Genozid zerstörte die Würde der Menschen. Heute sind es 75 Jahre nach der Befreiung der Juden im KZ Auschwitz, die Überlebenden leiden noch unter den Folgen. Ruanda hat den Genozid vor nur fast 26 Jahre erlebt.

Wir müssen weiterleben, sagen die Überlebenden des Genozids gegen die Tutsi in Ruanda. Das ist eine innere Kraft, um die Macht des Bösen zu überwinden. „Der Genozid hat nicht das letzte Wort für mich und für mein Land Ruanda“ sagt Denise. Die Ruander haben sich entschieden EINS zu sein. So unterstützen wir die Versöhnungsarbeit in Ruanda.

Wir sind Ihnen sehr dankbar für Ihr Engagement, Besuch, Gebet, Ihre Zeit, Gastfreundschaft, Stimme und Gabe, weil Sie unserem Verein geholfen haben, die Arbeit in Deutschland wie in Ruanda durchzuführen. Sie sind Bruder und Schwester, Mama und Papa, Tante und Onkel geworden, Teil der alternativen Familie für die Witwen und Waisen, deren Angehörige ermordet wurden.

Wir sind froh, dass wir, der Vorstand, die Verwaltung, freiwillige Mitarbeiter in Zusammenarbeit mit den deutschen Ämtern und ruandischen Partnern (Iriba Shalom Ruanda und Shalom Ministries) diese Arbeit gut geführt haben. Durch viele Veranstaltungen konnten wir die Botschaft der Heilung und Vergebung an vielen Orten im In- und Ausland verbreiten.

Herzliche Grüße und Gottes Segen, wünschen wir Ihnen
Shalom/Amahoro/Peace/Paix

Ihr Team

Denise Uwimana-Reinhardt
(1. Vorsitzende, Gründerin und Autorin)

Monika Meier
(2. Vorsitzende, zuständig für freiwillige Mitarbeiter in Ruanda)

Dr. Wolfgang Reinhardt
(Öffentlichkeitsreferent und Beisitzer)

Andreas Steuer
(Kassenwart
)

Voller Freude werdet ihr Wasser schöpfen an Gottes Reichen Quellen. Jes. 12,3


Denise Uwimana im US-Fernsehen: #FromRedEarth
https://www.ny1.com/nyc/brooklyn/news/2019/05/14/woman-who-lost-family-in-the-rwandan-genocide-shares-message-of-forgiveness-# 


Am 07.04.2019 jährt sich der Genozid an den Tutsis in Ruanda zum 25. Mal.

Wir als Iriba Shalom International e.V. stehen hinter den Überlebenden! Wir wünschen Ihnen, dass sie Trost, Solidarität und Unterstützung erfahren.

Mit unseren Projekten immer wieder aufs Neue einen kleinen Beitrag dazu zu leisten - im Rahmen unserer beschränkten Mittel - das sehen wir als die Hauptaufgabe unseres Vereins.

Helfen Sie uns mit Ihrer Spende: Infos dazu hier!


Unser Vorstandsmitglied Dr. Wolfgang Reinhardt hat den Jahrestag mit einem Artikel in der Zeitschrift ideaSpektrum gewürdigt. Freundlicherweise dürfen wir einen  Scan davon auf unserer Homepage veröffentlichen. Zum Lesen bitte jeweils auf das Bild klicken!

Zuerst erschienen in ideaSpektrum 14/2019 www.idea.de


Häuser Bauprojekt für Ruandas Witwen

 

Sie wurden vergewaltigt,

mit HIV infiziert,

ihre Männer und Kinder wurden getötet

Gemeinsam verschaffen wir ihnen

 

Ein eigenes Zuhause

Gerechtigkeit und Annahme

Eine Stimme in der Gesellschaft!

 

6000 Euro kostet ein kleines Haus, 75 Euro kostet eine LKW-Ladung voll Steine. Jede Spende – ob groß oder klein, ist willkommen!

Spenden Sie jetzt für das nächste von 24 Häusern für Witwen im Südwesten Ruandas. Nähere Infos senden wir Ihnen gerne per Mail zu!